ePA

Die elektronische Patientenakte (ePA) jetzt auch für PC und Laptop

Die elektronische Patientenakte (ePA)

In der ePA können gesundheitsbezogene Daten zwischen Versicherten und Leistungserbringern wie Ärzten oder Krankenhäusern ausgetauscht werden.

Die Nutzung der ePA ist für die Versicherten freiwillig. Die Nutzer allein haben die Hoheit über die in der ePA hinterlegten Daten und können entscheiden, wer für wie lange Zugriff darauf erhält.

Bislang gab es zwei Möglichkeiten die ePA zu nutzen:

Nutzung der ePA mit Smartphone-App

  • Versicherte mit einem Smartphone besitzen die volle Kontrolle über ihre ePA. Sie können selbst Dokumente in die ePA einstellen und die vom Leistungserbringer eingestellten Dokumente verwalten. Außerdem sind sie in der Lage, über die App Berechtigungen für weitere Leistungserbringer zu vergeben.

Nutzung der ePA ohne Smartphone-App

  • Die Einrichtung der ePA wird in diesem Fall von der Krankenkasse durchgeführt. Um die ePA nutzen zu können und den Leistungserbringern Zugriff auf die Akte zu gewähren, benötigen die Versicherten eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit kontaktloser Verbindungsmöglichkeit, einer sogenannten NFC-Schnittstelle. Zudem ist ein persönlicher PIN erforderlich. Zu beachten ist: Die ePA kann ausschließlich durch den Leistungserbringer vor Ort verwaltet und eingesehen werden.

Nun kommt die elektronische Patientenakte als dritte Möglichkeit auch für PC oder Laptop hinzu. Versicherte erhalten mit dem sogenannten ePA Desktop-Client die Möglichkeit, über ihren PC auf ihre ePA zuzugreifen. Bisherige Versicherte ohne Smartphone können mit dem ePA Desktop-Client erstmalig ihre Dokumente selbst verwalten und Berechtigungen vergeben.

Bei Fragen rund um den ePA Desktop-Client wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Krankenkasse.

 

ePA Downloads

Download
Download Windows
Download Linux
Download Mac

Die Nutzung des ePA Desktop-Clients ist grundsätzlich nur für Versicherte mit bestehender ePA möglich. Über den Desktop-Client können keine neuen Nutzerregistrierungen für die ePA durchgeführt werden.

Außerdem wird neben der Erfüllung der allgemeinen Systemvoraussetzungen zusätzlich ein an den PC oder Laptop angebundenes Kartenlesegerät zum Auslesen der NFC-fähigen elektronischen Gesundheitskarte (NFC-eGK) benötigt.

Betriebssystem: Microsoft Windows 10 (64 Bit) oder Windows 11 (64 Bit)

Minimale Hardware-Anforderungen für Windows:

  • Prozessor: Prozessor oder SOC mit 1 GHz (Gigahertz) oder schneller
  • RAM: 4 GB
  • Anzeige: XGA (1024 x 768) oder höher

 

Betriebssystem: Debian 11 („bullseye“) amd64 (=64bit Intel) oder Ubuntu 20.04 (64 Bit)

Minimale Hardware-Anforderungen für Debian:

  • Prozessor: Prozessor oder SOC mit 1 GHz (Gigahertz) oder schneller
  • RAM: 4 GB
  • Anzeige: XGA (1024 x 768) oder höher
  • Sicherheitsklasse 1 (ohne PIN-Pad): REINER SCT cyberJack RFID Chip-Kartenleser basis
  • Sicherheitsklasse 2 und 3 (mit PIN-Pad und Display): REINER SCT cyberJack RFID Chip-Kartenlesegerät standard

Allgemeiner Hinweis:

Beim Auslesen der NFC-eGK über das Kartenlesegerät sollten sich keine weiteren NFC-fähigen Geräte (Smartphones/Tablets) in unmittelbarer Nähe befinden. Andernfalls kann es zu Störungen im Ausleseprozess kommen.

Hier finden Sie die Installationsanleitung für Windows und die Installationsanleitung für Linux.

Laden Sie sich über das Downloadmenü den ePA Desktop-Client Ihrer Krankenkasse herunter.

Bitte beachten Sie dabei folgende Sicherheitshinweise:

  • Das Installationspaket und zukünftige Aktualisierungen werden ausschließlich über diese Webseite (https://epaclient.de) bereitgestellt. Beziehen Sie keine Installationspakete über andere Quellen.
  • Der Download ist abgesichert, Sie können über das Schloss-Symbol neben der Adresszeile das Serverzertifikat auf Authentizität prüfen.
  • Mit der Prüfsumme neben dem Installationspaket kann geprüft werden, ob das Installationspaket unverändert übertragen wurde1.
  • Bei der Installation und Start der Windows ePA-App wird Windows vor unbekannten Herausgebern oder nicht vertrauenswürdigen Quellen warnen. Führen Sie die Dateien nicht aus, wenn durch Windows davor gewarnt wird.

Zukünftig wird der ePA Desktop-Client auch über die offiziellen App-Stores für Sie zum Download zur Verfügung gestellt.

1Prüfsumme

Windows:

Rufen Sie die Prüfsumme des Installationspakets durch die Eingabe eines Powershell-Befehls auf. Klicken Sie hierfür auf Start, tippen Sie „PowerSh“ ein und öffnen Sie Windows PowerShell.

Geben Sie folgenden Befehl für die Berechnung der Prüfsumme ein: „Get-Filehash name_ihrer_heruntergeladenen_installationsdatei -Algorithm SHA256

Geben Sie statt name_ihrer_heruntergeladenen_installationsdatei die tatsächliche Bezeichnung der heruntergeladenen Installationsdatei an und drücken Sie „Enter“. Vergleichen Sie die erhaltene Prüfsumme („Hash“) mit der passenden Prüfsumme neben dem Downloadlink. Die Werte müssen übereinstimmen, andernfalls installieren Sie das Installationspaket keinesfalls.

Debian/Ubuntu:

Für Debian/Ubuntu kann das vorinstallierte Shell-Command "sha256sum" genommen werden. Dies wird folgendermaßen aufgerufen:"sha256sum myfile".